Aktuelles von Fair in Braunschweig

„Migrantenkinder“ und „Wir“. Erinnern an den Nationalsozialismus in der Migrationsgesellschaft.

Schreckensereignisse der Geschichte dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Im Geschichtsunterricht und der Bildungsarbeit in Deutschland spielt der Holocaust eine entscheidende Rolle. Doch, wie sieht eigentlich gelungene Erinnerungsarbeit aus? Und vor allem: Können „Migrantenkinder“ den Holocaust überhaupt „richtig“ erinnern? Dr. Rosa Fava, Blumenthal Fellow am Jüdischen Museum in Berlin, hat bei ihrem Vortrag am 7. März 2018 im Sankt Jakobushaus in Goslar anhand ausgewählter Beispiele aus Presse und Fachliteratur aufgezeigt, wie sehr Erinnerungsarbeit von Vorentscheidungen und Vorurteilen geprägt ist, die nicht selten Diskriminierungserfahrungen von Menschen fortschreiben. Es wurde deutlich, dass es weder „eine“ noch „die richtige“ Art und Weise eines Geschichtszugangs und Erinnerns gibt und dass Menschen in all ihrer Verschiedenheit je eigene Zugänge entwickeln.

Kooperationspartner*innen dieses Akademie aktuell Abends des Jakobushauses Goslar waren Fair in Braunschweig e.V. (Regionalpromotor Ruben Enxing) und das DFG-Netzwerk Schuld ErTragen. Die Kirche und ihre Schuld (Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main).

Rosa Fava stellt die Ergebnisse ihrer Diskursanalyse vor.


Braunschweig kauft fair!

Braunschweig, 12. Dezember 2017. Heute veröffentlicht der Verein ‚Fair in Braunschweig‘ den ersten fairen Einkaufsführer für die Stadt Braunschweig. „Nach Postleitzahlgebieten sortiert finden Verbraucherinnen und Verbraucher schnell das passende Produkt in ihrer Nähe“, so der Vereinsvorsitzende Lars Dedekind. Schon beim ersten Blick auf die umfangreiche Liste wird deutlich, dass das Angebot an fair gehandelten Produkten stetig zunimmt. „Der Faire Handel ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, so Schatzmeisterin Franziska Dickschen. Das erkennt man nicht nur an der Vielzahl der Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, sondern auch daran, dass die Stadt Braunschweig seit nunmehr drei Jahren Fairtrade Town ist.

Um den Titel Fairtrade Town tragen zu können, müssen einige Kriterien erfüllt sein. Zum einen muss es einen Ratsbeschluss geben, mindestens zwei fair gehandelte Produkte in den eigenen Sitzungen zu verwenden. Zum anderen muss es eine bestimmte Anzahl an Gastronomiebetrieben und Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte geben. Dass dieses Kriterium in Braunschweig mehr als erfüllt ist, davon zeugt der Einkaufsführer eindrucksvoll.

Braunschweig ist Fairtrade-Stadt. Um seinen Bürgerinnen und Bürgern auf einen Blick zu zeigen, wo es welche fair gehandelten Produkte gibt, hat der Verein Fair in Braunschweig einen Einkaufsführer erstellt, der hier zu finden ist.


Online-Adventskalender

Wer Inspiration für faire Geschenke benötigt oder einfach wissen möchte, was es zu dem Thema in der Region für Angebote gibt, der ist bei unserem Adventskalender genau an der richtigen Adresse.

Unter dem Thema Fair schenken im Braunschweiger Land, gibt es 24 Türchen, wovon jedes eine Ideen rund um Weihnachten und das Schenken bereithält.

Bild zum Adventskalender

 

 

 

 



Jugendkammersitzung der evangelischen Jugend der braunschweigerischen Landeskirche

Am 11. November tagte die Jugendkammer der braunschweigerischen Landeskirche. Schwerpunktthema war „Nachhaltigkeit“. Der Regionalpromotor war als Referent eingeladen. Am Ende des Tages verabschiedete die Jugendkammer ein Konzeptpapier zu nachhaltigem Handeln der evangelischen Jugend.

Hier können Sie das verabschiedete Konzeptpapier herunterladen

Jugendkammersitzung zum Thema Nachhaltigkeit


Am 27. Oktober 2017 fand von 11 bis 13 Uhr auf dem Platz der deutschen Einheit eine Comic-Aktion zum Thema „Entwicklungsland Niedersachsen – Unternehmensverantwortung für eine gerechte Welt“ statt.

Einladungsflyer

Das entstandene Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Interview, das am Tag der Live-Aktion entstand


Braunschweiger Wasserweg

Der Braunschweiger Wasserweg erschließt anhand von 30 Stationen politische, ökonomische, biologische, religiöse, historische und künstlerische Aspekte rund ums Wasser, die sowohl im lokalen, als auch im globalen Kontext reflektiert werden.

Die Idee zur Entwicklung des Braunschweiger Wasserweges entstand im Kontext der Vorbereitungen zu einer 2016 in Braunschweig zum Thema Wasser durchgeführten Aktionswoche, die ihren Höhepunkt in dem Braunschweig-FAIRsteht-Schöpfungstag am 20. August 2016 hatte. Jetzt ist der Weg fertiggestellt.

Artikel aus den Braunschweiger Beiträgen

 

 

 

Schüler*innen des Martino-Katharineum Gymnasiums präsentieren den Wasserweg zusammen mit Initiator Lars Dedekind und dem Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE/BS) Andreas Hartmann. Fotonachweis: SE/BS

Rollup 1 zum Wasserweg

Rollup 2 zum Wasserweg

 


Wohlfühlveränderung oder radikale Kehrtwende:
Wie kann Nachhaltigkeit gelingen?

Bundesweite Konferenz der „Eine Welt-Promotor*innen“ -Pressemitteilung-

Foto der Regionalpromotor*innen
Bildnachweis: @Francisbee/agl.

 


Online-Adventskalender

Wer Inspiration für faire Geschenke benötigt oder einfach wissen möchte, was es zu dem Thema in der Region für Angebote gibt, der ist bei unserem Adventskalender genau an der richtigen Adresse.

Unter dem Thema  kreativ FAIRschenken in und um Braunschweig, gibt es 24 Türchen, wovon jedes eine Idee für faire Geschenke/Produkte bereithält.

Bild zum Adventskalender

 

 

 

 


Auszeichnung zur Heldin des Alltags

Franziska Dickschen, Schatzmeisterin von Fair in Braunschweig, ist von Antenne Niedersachsen für ihr ehrenamtliches Eine Welt Engagement ausgezeichnet worden!
Hier geht es zu dem Video.

heldindesalltags

 

 

 

 

 

 


Bürgermedaille für Schatzmeisterin Franziska Dickschen.

Am 19.10.2016 wurde Franziska Dickschen für ihr soziales Engagement mit der Bürgermedaille der Stadt Braunschweig geehrt.
-mehr-

Franziska Dickschen mit OB Ulrich Markurth (Foto: Nils Reuther)
Franziska Dickschen mit OB Ulrich Markurth
(Foto: Nils Reuther)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


28.11.2014
Seit Herbst 2013 gibt es unseren Verein “Fair in Braunschweig” nun schon. In dem einen Jahr ist viel passiert.
Neue Mitglieder sind dazu gekommen. Inzwischen hat sich außer in den internen Arbeitsplanungen einiges getan. Außer den Mitgliederversammlungen gibt es einen monatlichen Stammtisch, bei dem Mitglieder und Nichtmitglieder Gelegenheit haben, Anliegen des fairen Handels zu diskutieren.

Unser erstes großes Projekt, vor allem vom Mitglied Uwe Meier vorangetrieben ist die Braunschweig Schokolade – fair und bio! Die Braunschweig Schokolade ist das zweite “Braunschweig-Produkt”, neben dem schon gut eingeführten Braunschweig-Kaffee. Im Sommer 2014 ist es mit dem Verkauf der Vollmilchschokolde (37 % Kakao) losgegangen – im Weltladen, in guten Bio-Läden, der Buchhandlung Graff, der Brotinsel und in den EDEKA-Supermärkten in Braunschweig! Rasch war die Palette Schokolade ausverkauft. Viel Lob gab es.

Der Erfolg war so groß, dass wir uns gleich an die Bestellung der Halbbitter Schokolade (60% Kakao) heran gemacht haben. Nun, pünktlich vor Weihnachten ist auch die in den Läden. Auch auf dem Weihnachtsmarkt beim Stand von „Brot für die Welt“.

Es geht voran! Allerdings warten noch viele Aufgaben in der Öffentlichkeit auf uns. Die Stadt Braunschweig hat zwar den Titel Fairtrade-Stadt bekommen, aber außer dem Ablassen einiger warmer Luft im Stadtmarketing ist wenig geschehen. Das soll sich ändern. Der Verein ist zur Kooperation mit der städtischen Steuerungsgruppe eingeladen. Das ist ein guter Anfang, denn wir brauchen einander, um die Anliegen des fairen Handels in die Braunschweiger Öffentlichkeit zu tragen!

40.000 € hat unser Verein bei der Stadt Braunschweig beantragt. Der Antrag war gut begründet, zumal wir im Sinne der Stadt handeln, um unsere Stadt positiv nach außen darzustellen. Leider wurde der Antag abgewiesen. Wir werden trotzdem weiter arbeiten, denn es geht um unsere Stadt, die nicht nur formell fair sein soll, sondern tatsächlich. Wir fordern weiter faires Verhalten ein damit man unserer Stadt nicht vorwerfen kann, dass sie nur auf ein faires Feigenblatt aus Marketinggründen wert legt.

Es hat sich was getan, nämlich im Wirtschaftsausschuss, der ein wichtiges Wort mitredet über die Förderung unseres Vereins. In der Sitzung im März setzen sich die Grünen (Dr. Helmut Blöcker und Herr Kubitza), der BIBS (Herr Rosenbaum) und der Linkspartei (Herr Sommerfeld) sehr für unseren Antrag ein. Frau Ihbe (SPD) brachte letzendlich nach langer Diskussion den Vorschlag ein, dass sich unser Verein einmal selbst vorstellen solle. Das wird am 26.6.15 geschehen. Wir werden sehen was wird.

Reise

Am 3. Januar 2015 reist das Vereinsmitglied Dr. Uwe Meier für den Verein Fair in Braunschweig nach Kolumbien in die tropische Süd-West-Provinz an der peruanischen Grenze. Es geht um die Schulung Einheimischer und Indigener von bio-fair produziertem Rohkakao (Qualitätskakao), also um Fermentierung und Trocknung. Und es geht um die Substitution von Cocapflanzen durch Kakaopflanzen. Im Grunde geht es also um Frieden, sei es mit der Natur oder unter den Menschen in der Region.

Am 5. Juli wird im Rahmen des Sattelfestes Uwe Meier im Gemeindesaal der Kirche in Stöckheim mit Bildern über der Reise vortragen: „Kolumbien, und die Suche nach dem ultimativen Kakao.